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Kernspintomographie
(MRT) |
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Synonyme:
Magnetresonanztomographie (MRT), früher auch: nuclear
magnetic resonance (NMR) („nuclear“ bezieht sich auf den
Atomkern und nicht auf Kernspaltung. Der Begriff NMR wurde
wegen seiner Missverständlichkeit aufgegeben.)
Wie funktioniert die Kernspintomographie?
Die Kernspintomographie (MRT) ist ein modernes bildgebendes
Verfahren, bei dem das Körperinnere in einzelnen
Schnittbildern genau abgebildet werden kann. Der hohe
Weichteilkontrast und die hohe Ortsauflösung haben das
Verständnis vieler Erkrankungen in den letzten 20 Jahren
nachhaltig vertieft und erlauben das Erfassen auch kleiner
Veränderungen mit einer hohen Empfindlichkeit.
Für die Durchführung der Kernspintomographie wird der Körper
in einer Röhre, dem Magneten, gelagert. Über Spulen, die auf
das zu untersuchende Organ aufgelegt werden, werden
Radiowellen ausgesandt. Durch die kernmagnetische Resonanz
werden Signale aus dem Körper empfangen, aus denen Bilder
berechnet werden.
Entstehen hierbei Röntgenstrahlen?
Nein. Weder Röntgenstrahlen, noch eine radioaktive
Strahlung.
Sind das Magnetfeld und die Radiowellen schädlich?
Das Verfahren ist biologisch unschädlich. In Einzelfällen
werden auch Säuglinge und Schwangere untersucht, wenn die
medizinische Fragestellung dies rechtfertigt
(rechtfertigende Indikation).
Bekommt man eine Beruhigungsspritze oder eine Narkose?
Etwa jeder 20. Patient hat größere Platzangst und braucht
angstlösende Medikamente, die ihm die Untersuchung
problemlos ermöglichen.
Trotz der geringen Dosis der
Medikamente sollten Sie sicherheitshalber eine Begleitperson
mitbringen und nach der Untersuchung nicht Autofahren.
Säuglinge und Kleinkinder bekommen nach vorheriger Anmeldung
eine Vollnarkose durch einen langjährig erfahrenen
Anästhesisten.
Bedarf es einer Kontrastmittelgabe?
Je nach Untersuchung und Fragestellung kann es nötig sein,
Kontrastmittel zu verabreichen. Das
Kontrastmittel ist äußerst nebenwirkungsarm und wird in der
Regel problemlos vertragen. Bei Fragen stehen wir
Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.
Welche Organe kann man gut darstellen?
Mit der Kernspintomographie können Schnittbilder aller
Körperabschnitte erzeugt werden. Zu den häufigen
Untersuchungsregionen gehören: das Gehirn, die Wirbelsäule,
alle Gelenke, der Hals, die Gefäße, die weibliche Brust, das
Gallengangsystem, der Bauchraum, das Becken,
sowie Arme und Beine.
Welche Organe kann man nur eingeschränkt darstellen?
Die Lunge. Hierzu wird die Computertomographie eingesetzt.
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