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Computertomographie (CT) |
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Was ist
„Computertomographie“?
Die Computertomographie ist ein röntgenologisches
bildgebendes Verfahren, mit dem genaue Schnittbilder des
Körperinneren erzeugt werden können. Das Verfahren fand in
den 70er Jahren seine erste Verbreitung und hat in den
letzten 30 Jahren einen festen Stellenwert in der Diagnostik
erlangt.
Wie funktioniert die Computertomographie?
Der Untersuchungstisch bewegt sich langsam durch eine kurze
Röhre, die einen Innendurchmesser von 70 cm besitzt. Im
Gehäuse („Gantry“) dreht sich von außen unsichtbar eine
Röntgenröhre im Kreis. Während eines Umlaufs werden
fächerförmig Röntgenstrahlen durch den Körper ausge-strahlt.
Auf der Gegenseite der Röntgenröhre wird hinter dem
Patienten die geschwächte Strahlung durch einen Detektor
aufgezeichnet. Aus der unterschiedlichen Schwächung wird
nachfolgend das Schnittbild durch einen Computer berechnet.
Was ist der Vorteil gegenüber dem herkömmlichen Röntgen?
Die inneren Organe und die Feinstruktur der Gewebe können
überlagerungsfrei aufgezeichnet und hierdurch besser
beurteilt werden.
Braucht man bei der Untersuchung Kontrastmittel?
Bei Fragestellungen, bei denen das krankhafte Gewebe eine
ähnliche Dichte besitzt wie gesundes Gewebe grundsätzlich ja
(z.B. Gewebever-änderungen der Leber oder der Nieren).
Was kann man bei Allergien gegen Kontrastmittel bzw. Jod
tun?
Wenn die zurückliegende Kontrastmittelreaktion nur die Haut
betraf
(Rötung, Bläschenbildung, Juckreiz), können
Medikamente vor der Kontrastmittelgabe gespritzt werden, die
die allergische Reaktion des Körpers unterdrücken. Falls
Kreislaufprobleme, Herzrhythmusstörungen, Atemprobleme oder
ein Krampfanfall auftraten, sollte eine erneute
Kontrastmittelgabe vermieden werden.
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